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WordPress Website Conversion Tricks

9 Conversion Tricks für Ihre Webseite [2026]

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Bei der Conversion Rate Optimierung (abgekürzt CRO) (abgekürzt CRO) handelt es sich um eine strategische Verbesserung des Online-Marketings. Ziel ist es, durch Maßnahmen im Bereich Layout, Usability, Content, Design, SEO und SEA die Conversion Rate zum Beispiel auf der Webseite zu erhöhen. Doch wie genau funktioniert das? Erfahren Sie mehr über Conversion Tricks in unserem Beitrag.

Conversion Rate Optimierung für WordPress – Eine Definition

Die Conversion Rate misst das Verhältnis zwischen BesucherInnen einer Website oder URL und den erzielten Ergebnissen. Sie gibt an, wie viele Umsätze oder Leads im Verhältnis zur Anzahl der User generiert wurden. Gehen wir davon aus, es besuchen 100 BesucherInnen Ihre Website und 5 BesucherInnen senden eine Kontaktanfrage, dann liegt die Conversion Rate bei 5 Prozent.

Conversion Rate Optimierung bezieht sich also auf eine Reihe, nicht klar abgrenzbarer Methoden, die darauf abzielen, die Conversion Rate einer Website oder eines Online-Shops durch kontinuierliche Analysen und Tests zu verbessern. Dazu gehören unter anderem:

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Im Folgenden wollen wir Ihnen neun Möglichkeiten zur Steigerung der Conversion Rate im Detail erläutern, damit Sie problemlos Ihre eigene Conversion erhöhen können.

9 Tipps, um die Conversion Rate auf WordPress Webseiten zu steigern

Es gibt verschiedene Ansatzpunkte, an denen die Conversion Optimierung gesteigert werden kann. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der wichtigsten Bereiche und Möglichkeiten dar, mit denen die Conversion Rate Ihrer WordPress Webseite oder Webshop verbessert werden kann.

Optimierung der Inhalte

Ein wichtiger Aspekt der Conversion Rate Optimierung (CRO) ist das Durchführen eines sogenannten Content-Audits auf der Webseite. Dies beinhaltet die Analyse und Optimierung der bestehenden Inhalte, um Unternehmensziele zu erreichen, ein angebotenes Produkt oder eine Serviceleistung zu präsentieren und User-Erwartungen zu erfüllen. Es ist entscheidend, Inhalte speziell auf die Erwartungen und Verhaltensweisen der Nutzer abzustimmen, um die Effektivität der Optimierungsprozesse zu maximieren.

Oftmals werden Landingpages nur mit den wichtigsten Produktdaten und einem kurzen SEO-Text ausgestattet, was nicht den Bedürfnissen der NutzerInnen entspricht, die mehr Informationen, Produkt-Vergleiche, Kundenfeedbacks usw. erwarten. Saisonale Inhalte sollten außerdem kontinuierlich aktualisiert bzw. deaktiviert werden, um die BenutzerInnen nicht zu verwirren.

Überschriften 

Überschriften sind ein mächtiges Werkzeug, um BesucherInnen einer Webseite anzuziehen und darauf verweilen zu lassen. Eine gute Überschrift kann das Interesse wecken, eine Frage beantworten, ein Problem lösen oder eine Orientierungshilfe sein. Folgende Arten von Überschriften lassen sich unterscheiden: 

  • Überschriften mit einem Kommando
  • Direkt-Überschriften
  • Überschriften, die Fragen stellen
  • Überschriften, die eine Problemlösung indizieren
  • Instruktionen und Anleitungen 

Viele Webseiten tappen in die Falle lediglich ZDF, also Zahlen, Daten und Fakten, runterzurattern oder Ihre Angebote zu erklären, anstatt den/die NutzerIn neugierig zu machen und echte AHA-Momente zu liefern. Dabei ist es unerlässlich, einprägsame Überschriften zu texten, die BesucherInnen in den Bann ziehen.

Die Firma Highrise führte beispielweise Tests durch, die zeigten, dass sich eine Anpassung der Headlines positiv auf die Conversion Rate auswirkt. Titel mit acht Wörtern und einem Doppelpunkt oder Bindestrich, der auf einen Untertitel hinweist, erzielten dabei höchste Klickraten – um 21 Prozent höher als der Durchschnitt. Darüber hinaus hatten Titel mit ungeraden Zahlen eine 20 Prozent höhere Klickrate als solche mit geraden Zahlen.

Conversion Rate verbessern durch Verbesserung des Layouts und der Benutzerfreundlichkeit

Um die Conversion Rate einer Website zu optimieren, ist es oftmals sinnvoll, das Layout der Webseite genau zu hinterfragen und ggf. anzupassen. Hierzu können zahlreiche A/B-Tests durchgeführt werden, die sich vor allem auf die Benutzerfreundlichkeit der Seite fokussieren. A/B-Tests bedeutet, dass Sie beispielsweise zwei Landingpages für ein und dasselbe Produkt anfertigen und dann schauen, welcher Texte und welches Layout zu einem höheren Verkauf führen. Dieses sollte dann als finales Layout gewählt werden. Es ist ebenfalls wichtig, die gesamte ‚customer journey‘ zu berücksichtigen, um das Layout und die Benutzerfreundlichkeit so zu optimieren, dass Besucher durch den gesamten Prozess geführt werden, um spezifische Aktionen wie Käufe, Newsletter-Anmeldungen oder Anfragen zu tätigen.

Buttons und Formulare

Neben dem allgemeinen Layout und Texten können natürlich auch die Positionierung, Sichtbarkeit und der Text der Buttons auf einer Webseite optimiert werden, um die Konversionsrate zu erhöhen. Zudem ist es wichtig, hilfreiche Formulare zu überarbeiten und leicht auffindbar auf der Webseite zu platzieren.  

Clevere Handlungsaufforderungen (CTA)

Eine Landingpage muss ein Ziel verfolgen – sei es das Generieren von Leads oder das Sammeln von E-Mail-AbonnentInnen, Kontaktinformationen oder sogar Verkäufen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, einen CTA – Call-to-action – zu verwenden, der den BesucherInnen vermittelt, was sie als Nächstes tun sollen. 

Strategische Handlungsaufforderungen können einen wesentlichen Unterschied machen, wenn es darum geht, mehr BesucherInnen zu KundInnen zu konvertieren. Laut Google-Studien ist dabei die beste Option, den CTA direkt über dem sichtbaren Bereich und nicht oben auf der Seite zu platzieren.

Die Ladegeschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit der Seite hat einen großen Einfluss auf die Conversion Rate Ihrer WordPress Seite. Denn je langsamer eine Webseite lädt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die potenziellen KundInnen diese wieder verlassen. Möchte man die Conversion Rate verbessern, ist dies ein ausschlaggebender Punkt.

Es gilt: Je schneller die Seite lädt, desto höher ist in der Regel die Conversion Rate. Laut Statistik hat eine Seite, die unter 3 Sekunden lädt, eine 7,8 Prozent höhere Conversion Rate als eine Seite mit einer längeren Ladezeit.

Strategien, um die Ladezeiten nachhaltig zu verbessern, können die Überprüfung von Plugins und Theme, der Einsatz von Cache-Plugins sowie die Komprimierung von Inhalten darstellen. Genaueres können Sie in unserem Blog-Artikel zur Verbesserung der Ladezeiten einer WordPress Webseite nachlesen.

Prüfung der WordPress-Webseite mit Google PageSpeed Insights
Ergebnis des Google Page Speed Insights Tests zur Überprüfung der Ladezeiten

Suchmaschinenoptimierung (SEO) 

Möchten Sie die Conversion Rate verbessern, ist eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Webseite immer ratsam. Mithilfe von an Keywords angepasste Inhalte, Beschreibungen von Bildern sowie Texten, die als Suchbegriffe verwendete Wörter enthalten, kann der organische Traffic auf der Seite erhöht werden. Wenn dies geschieht und die User-Signals, also die Rückmeldungen von Google, zufriedenstellend sind, bedeutet dies, dass der erste Schritt der Conversion Rate Optimierung im Bereich SEO erfolgreich beendet wurde. Um die Conversion Rate Optimierung im SEO darüber hinaus voranzutreiben, können folgende Maßnahmen in Betracht gezogen werden:

  • die Optimierung der Snippets samt Titel und Beschreibungen
  • ggf. die Anpassung der Content-Elemente auf die User-Erwartungen
  • Ergänzen von Inhalten wie Produkten oder Dienstleistungen

Suchmaschinenwerbung (SEA)

SEA steht für „Search Engine Advertising“ und bezieht sich auf die Verwendung von Suchmaschinenwerbung, um ein Unternehmen oder eine Marke online zu bewerben. Dazu gehören Techniken wie Pay-per-Click-Werbung, Keyword-Targeting und Display-Anzeigen.

Durch diese Werbung wird versucht, mehr KundInnen zu gewinnen, indem man Suchmaschinen als Plattform verwendet, um sie anzusprechen. Diese Maßnahme ist sehr datenbasiert und ermöglicht es, Veränderungen bzw. Optimierungen schnell zu testen. Dadurch verlieren Sie keine Zeit bei der CR-Optimierung. Das ultimative Ziel von SEA ist es, mehr ‚kunden‘ anzuziehen und die Conversion-Raten zu verbessern, indem die Bedeutung von Testimonials, Produktbewertungen und personalisierter Kundenkommunikation hervorgehoben wird, sowie die Rolle von Benutzerfreundlichkeit, mobiler Optimierung und qualitativ hochwertigem Inhalt betont wird.

Eine wichtige Kennzahl, um den Erfolg einer solchen Online-Werbekampagne zu messen, ist die Click-Through-Rate (CTR). Sie wird errechnet, indem die Anzahl der NutzerInnen, die auf einen Link geklickt haben, durch die Gesamtzahl der NutzerInnen, die sie gesehen haben, geteilt wird. Je höher die CTR ist, desto besser performt die Webseite.

Optimierung des Kaufprozesses

Der Warenkorb stellt beim eCommerce eine kritische Hürde da, wenn man die Conversion erhöhen möchte. Viele NutzerInnen brechen hier häufig den Kaufprozess ab, sodass eine Optimierung an dieser Stelle einen großen Einfluss auf die Conversion Rate haben kann. Es ist entscheidend, sich auf die Steigerung der Macro-Conversions zu konzentrieren, da diese direkt zu Verkäufen oder dem Gewinnen von Kunden beitragen.

Um den Checkout-Prozess für UserInnen so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten, sollten alle Elemente, die nicht direkt zur Bestellung beitragen, ausgeblendet werden. So kann verhindert werden, dass der/die KundIn abgelenkt wird und auf eine andere Unterseite klickt.

Trust-Signale, wie beispielsweise Siegel, Datenschutz-Hinweise oder ein Live-Chat können zusätzlich dabei unterstützen, dass sich die BenutzerInnen sicher fühlen, sie den Kauf abschließen und sich somit die Conversion Rate erhöht.

Was ist eine gute Conversion Rate?

Tatsächlich ist es schwer zu sagen, was eine gute Conversion Rate ist, da jede Branche und Nische unterschiedlich ist. WordStream hat eine Analyse von über 100 Kundenkonten durchgeführt, die ergeben hat, dass eine gute Conversion Rate im Allgemeinen zwischen 2 und 5 Prozent liegt. Es gibt jedoch auch einige Branchen, die deutlich höhere Konversionsraten erzielen.

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Fazit – Steigern Sie die Conversion-Rate Ihrer Webseite oder Webshop

Im Allgemeinen ist es immer ratsam, die Conversion Rate und damit auch den Umsatz Ihres Unternehmens zu steigern. Einige Tipps zum direkten Umsetzen haben wir Ihnen in diesem Artikel an die Hand gegeben. Als professioneller Partner beraten und unterstützen wir Sie aber auch gerne darüber hinaus, um das Maximum aus Ihrer Webseite herauszuholen. Wir sind eine spezialisierte WordPress Agentur aus Münster und kennen uns mit WordPress bzw. Webseiten besonders gut aus.

Von der Auswahl der technischen Plattform über die Optimierung des Contents bis hin zur Navigation – wir analysieren Ihre Webseite und helfen bei der Optimierung, damit Sie KundInnen gewinnen und Ihren Umsatz steigern können. Auch im Bereich SEO und SEA sowie Google Ads sind wir ExpertInnen. Um gemeinsam zu schauen, wie wir Sie unterstützen können, buchen Sie sich gerne ein kostenfreies und unverbindliches Kennenlerngespräch.

ÜbrigensUnser Blog bietet weitere Artikel rundum WordPress, Relaunch & Co. Schauen Sie hier gerne weiter!

Häufig gestellte Fragen

Die Conversion Rate Optimierung (CRO) ist ein strategischer Prozess, um den Anteil der Webseiten-BesucherInnen zu erhöhen, die eine gewünschte Handlung ausführen (z.B. Kauf oder Kontaktanfrage). Durch gezielte Anpassungen an Layout, Content und Usability wird aus passivem Traffic aktiver Umsatz generiert.

Die Conversion Rate berechnet sich aus dem Verhältnis von BesucherInnen zu erzielten Ergebnissen. Die Formel lautet: (Anzahl der Conversions / Anzahl der BesucherInnen) x 100. Beispiel: Wenn von 100 BesucherInnen genau 5 eine Anfrage senden, liegt Ihre Conversion Rate bei 5 %.

Eine gute Conversion Rate liegt laut Analysen von WordStream branchenübergreifend zwischen 2 und 5 Prozent. Werte in diesem Bereich gelten als solide Basis. Je nach Branche und Nische können Top-Performer jedoch auch deutlich höhere Raten erzielen.

Die Ladegeschwindigkeit hat direkten Einfluss auf den Umsatz: Eine Seite, die unter 3 Sekunden lädt, erzielt statistisch eine um 7,8 Prozent höhere Conversion Rate als langsamere Seiten. Lange Ladezeiten führen dazu, dass potenzielle KundInnen abspringen, bevor sie kaufen können.

Für maximale Klicks sollten Sie Call-to-Action (CTA) Buttons strategisch platzieren. Laut Google-Studien ist die beste Position direkt über dem sichtbaren Bereich („Above the Fold“), sodass NutzerInnen nicht erst scrollen müssen, um die Handlungsaufforderung zu sehen.

Zu den effektivsten Maßnahmen gehören das A/B-Testing von Layouts, die Optimierung von Überschriften (z.B. mit Zahlen) und der Einsatz von Trust-Signalen wie Siegeln oder Datenschutz-Hinweisen im Checkout. Zudem sollte der Kaufprozess durch das Ausblenden störender Elemente vereinfacht werden.

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